So wird das Grundlagentraining vielseitig und motivierend

Was gehört zum Grundlagentraining alles dazu? Das Trainingsjahr lässt sich in vier Phasen einteilen. Die Grundlagen- oder Vorbereitungsphase, die Aufbauphase, die Wettkampf- und die Regenerationsphase. In diesem Artikel soll es um die erste Phase, die Grundlagen, gehen. Es steckt mehr drin, als du vielleicht erwartest! Mit einer individuellen Trainingsberatung ermöglichen wir den Einstieg in ein strukturiertes Ausdauertraining.

Ein gewohnter Trott ist das Gegenteil von Training

Ob aktiver Sportler oder Neueinsteiger, für mehr Ausdauerleistung brauchst du Grundlagentraining. In den ersten Wochen eines Trainingsjahres geht es darum, eine solide Basis für dein weiteres Training, für Leistungs-, Intensitäts- und Umfangsteigerungen zu schaffen. In diesen Wochen liegt der Fokus auf der Grundlagenausdauer, Technik- und Athletiktraining.

Athletik im Grundlagentraining
Auch das ist Grundlagentraining! Warum Athletik gerade in dieser frühen Phase des Trainings wichtig ist, erfährst du in diesem Beitrag.

Sofort mehr Struktur für dein Training

Beginne jetzt mit einem kostenlosen 14 Tage MyGoal Probetraining.

Wofür trainierst du?

Ziele sind immer individuell. Deshalb erwartet Einsteiger und Fortgeschrittene ein 100% persönliches MyGoal Training.

Erstes Trainergespräch vorbereiten

Wir sprechen persönlich mit jedem Athleten. Gib uns dafür bitte noch ein paar Informationen.

  • Benutzer
  • Sportart und Ziel
  • Kontakt

Registrieren

E-Mail

2 Wochen zum Kennenlernen. Dieses Probetraining kannst du 1x kostenlos in Anspruch nehmen. Garantiert ohne Abo — auch für jeden weiteren Plan.

Dein Trainingsziel

Sportart

Ziel mit deinen Worten

Persönliche Angaben

Vorname

Nachname

Telefon (evtl. mit Ländervorwahl)

So vielseitig kann Grundlagentraining sein

Unter der Ausdauer wird aus sportwissenschaftlicher Sicht die Ermüdungswiderstandsfähigkeit eines Sportlers bezeichnet. Eine gut entwickelte Grundlagenausdauer bildet das Fundament für den Aufbau zusätzlicher Leistungsfähigkeit.

Das Ausdauertraining in der Grundlagenphase sollte auf die Sportart ausgerichtet, aber vielseitig sein. Ein gutes Ausdauertraining ist mehr als nur der „lockere“ Lauf. Es ist vielseitig. Je nach Sportart und Zielstellung gehören zur Ausbildung der konditionellen Fähigkeiten die Langzeit-, Mittelzeit- sowie die Kurzzeitausdauer und die Kraft- und Schnelligkeitsausdauer. Zielt das Training nur auf die Entwicklung der Langzeitausdauer ab, werden andere leistungsbestimmende Faktoren, z.B. Schnelligkeit vernachlässigt. Im schlimmsten Fall riskierst du sogar Übertraining, welches nicht nur deine Leistungsfähigkeit, sondern auch deine Leistungsbereitschaft und deine Stimmung negativ beeinflusst.

So wird das Grundlagentraining vielseitiger

  • Ausdauertraining in deiner Sportart wechseln mit
  • Training in alternativen Sportarten
  • Einsatz diverser Trainingsmittel vom Springseil bis zum Treppentraining
  • variable Trainingsmethoden, z.B. DauermethodeWiederholungsmethode oder Fahrtspiel

Positive Effekte eines vielseitigen Ausdauertrainings:

  • gesteigerte körperliche Leistungsfähigkeit (Anpassung Herz-Kreislauf-System und Stoffwechsel) und damit auch höhere Belastbarkeit im Training
  • schnellere Erholung nach Training
  • weniger Verletzungen
  • gesteigerte psychische Belastbarkeit
  • stabile Gesundheit

Warum Technik-Übungen zum Grundlagentraining gehören

Wir haben absichtlich kein Laufbild als Artikelbild genommen! Dass zum Grundlagentraining Bewegung in der eigenen Sportart gehört, leuchtet jedem ein. Vernachlässigt wird leider allzu oft dieser Teil, obwohl er dich sehr viel weiter bringen kann, als stupides herumrennen.

Egal ob beim Laufen, Radfahren oder Schwimmen – wer die Bewegungsabläufe perfekt beherrscht, hat im Wettkampf enorme Vorteile. So läuft es sich zum Beispiel wesentlich leichter, wenn der Laufstil effizient ist – und schneller. Effiziente Motorik ist in jeder Sportart die Voraussetzung für bessere Leistung. In der Grundlagen- oder Vorbereitungsphase hast du Zeit, deine Bewegungserfahrungen zu erweitern und grundlegende oder weiterführende technische Fertigkeiten zu erwerben.

Ziel des Techniktrainings ist das Annähern an einen Idealzustand. Am besten lässt sich das am Beispiel des Lauf-ABC verdeutlichen. Hier werden einzelne Komponenten der Laufbewegung in übertriebener Form geübt, z.B. der Kniehebelauf. Ziel ist es, diesen Bewegungsablauf so gut wie möglich, durch immer wiederkehrende Wiederholungen, im Gehirn einzuprägen. In der Gesamtbewegung des Laufens wird sich der Kniehub dann nach und nach der idealen Höhe annähern.

Positive Effekte des Techniktrainings

  • effizientere Bewegungsausführungen und dadurch
  • bessere Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit
  • weniger Verletzungen

Fehlt nur noch Athletik im Grundlagentraining

Das Athletik- oder auch Stabilisationstraining hat einen enormen Stellenwert im Training, auch wenn es gern stiefmütterlich behandelt wird. Gerade Triathleten aber gerade auch Läufer sind auf eine starke Körpermitte angewiesen. Eine gut ausgebildete Rumpfmuskulatur hilft dir technisch sauber zu schwimmen, Rad zu fahren und zu laufen. Körperspannung und eine gute Körperwahrnehmung sind wichtig für das Techniktraining. Übrigens auch für eine positive Selbstwahrnehmung insgesamt. Bei vielen Technikübungen muss ich wissen, wo sich mein Körper im Raum befindet. Wie halte ich meine Arme, wie sind die Gelenkwinkel. Dafür braucht es Körperwahrnehmung.

Ob du für dein Athletiktraining ins Fitnessstudio gehst, zum Yoga-Kurs oder zu Hause auf der Gymnastikmatte Übungen machst, das ist dir überlassen. Auch hier gilt Vielseitigkeit und öfter mal was anderes. Denn dein Körper ist immer dabei zu ökonomisieren. Das heißt, er gewöhnt sich schnell an wiederkehrende Belastungen. Ein guter Trainingsplan holt dich da immer wieder raus, vermeidet einen „gewohnten Trott“. Daher öfter mal raus aus der Komfortzone. Und mal ehrlich, immer nur Liegestütze und Crunches sind auf die Dauer auch langweilig.

Positve Effekte des Athletiktrainings

  • bessere Körperwahrnehmung
  • bessere, kraftvollere Bewegungsausführungen
  • weniger muskuläre Dysbalancen,
  • geringere Anfälligkeit für Verletzungen

Für die Grundlagen- oder Vorbereitungsphase gilt also: trainiere vielseitig, arbeite an deiner Technik und stabilisiere deine Körpermitte. So machst du dich fit für die Aufbauphase. Hier geht es dann vor allem um die Intensitätserhöhung der Einheiten und erste Testwettkämpfe.

Komm gesund ins Ziel!

Danke, dass du hier warst. Wie wäre es, wenn du für 2 Wochen mit MyGoal Training kostenlos mehr Struktur in dein Training bringst?

1 Gedanke zu “So wird das Grundlagentraining vielseitig und motivierend”

  1. Das liest sich fast wie mein Trainingsplan von euch, eben genau so abwechslungsreich und das ist es eben auch, was bei mir immer wieder selbst in harten Trainingszeiten den Spaß zurück bringt. Euch eine gute Grundlagensaison!

Kommentare sind geschlossen.