Was die Bodenkontaktzeit über deine Laufdynamik verrät

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Bodenkontaktzeit
Entscheidender Moment beim Laufen: die Bodenkontaktzeit

Professionelle Läufer haben wohl viele Trainingsgeheimnisse, die unter anderem ihren Laufstil so effizient und erfolgversprechend machen. Wir haben die Topathleten zwar nicht persönlich auf der Laufstrecke gefragt, aber wir haben wohl dennoch einen Schlüssel zu einem schnelleren und effizienteren Laufstil gefunden. Der Schlüssel heißt Bodenkontaktzeit. Zugegeben, das klingt nicht sehr spektakulär, dennoch ermöglicht dir eine geringere Bodenkontaktzeit enorme Trainingserfolge.

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Du weißt bereits was die Bodenkontaktzeit ist und willst an deinen Werten arbeiten? Wir bieten dir gerne unsere mobile Laufanalyse an. Sie ist im Training inklusive.

Das meinen wir mit Bodenkontaktzeit

Weniger Zeit auf dem Boden und dafür mehr Zeit in der Luft verbringen – das ist das Ziel, wenn es um Geschwindigkeit geht. Deshalb ist es wichtig, die erstmal etwas technisch klingende Bodenkontaktzeit zu messen und zu analysieren.

Die Bodenkontaktzeit beschreibt die Dauer, in der deine Füße den Boden während eines Schritts beim Laufen berühren. Dieser Wert spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, deinen Laufstil aktiv und vor allem effizienter zu gestalten. Bei der Messung betrachtet man den Zeitraum vom Aufsetzen der Füße bis zum Abheben der Fußspitzen.

Die Bodenkontaktzeit steht in engem Zusammenspiel mit der Kadenz – also der Anzahl an Schritten, die du in einer Minute machst und der vertikalen Oszillation, die die Höhe deines Abstoßens vom Boden beschreibt.

Wenn du an einem der drei Bereiche – Bodenkontaktzeit, Kadenz und Oszillation – arbeiten möchtest, werden die jeweils anderen beiden ebenfalls beeinflusst.

Laufstil mit einer kurzen Kontaktzeit verbessern

Deine Bodenkontaktzeit zu verringern, also mehr Zeit in der Luft zu verbringen, hilft dir mehr Tempo in deinen Lauf zu bringen und gleichzeitig die Bremswirkung durch das Aufsetzen auf dem Boden zu verringern. Du kannst so also nicht nur schneller laufen, sondern gleichzeitig deine Energiereserven schonen. Um deine Bodenkontaktzeit zu minimieren, solltest du die Höhe deines Abstoßes vom Boden möglichst geringhalten. Das ist wichtig, da eine zu große Federung beim Abstoßen ziemlich viel Energie verbraucht, um deinen Körper nach oben zu bewegen.

Der Fußabdruck eines Läufers

Die eigene Bodenkontaktzeit hat sehr spezifisch mit deinem Körperbau und deinen Fähigkeiten zu tun. Man könnte sagen, die Bodenkontaktzeit eines Läufers ist ähnlich individuell wie sein Fingerabdruck. Da diese Variable deines Laufstils so einzigartig ist, macht es weniger Sinn sich mit anderen zu vergleichen oder nach einem Schema X zu trainieren. Am besten du fokussierst nur auf dich und deinen eigenen Fortschritt. Es gibt zwar bestimmte Methoden und Richtwerte, wenn es um die Verbesserung der Bodenkontaktzeit geht, aber die können oft nicht mehr als eine grobe Orientierung sein und garantieren dir keinen 100%igen Erfolg für ein schnelleres Laufen.

Wir zeigen dir an dieser Stelle also bewusst nicht, wie viele Millisekunden du auf dem Boden verbringen solltest und welche Werte die Starathleten haben. Stattdessen wollen wir dir die Möglichkeit bieten, eine Laufanalyse durchzuführen, um dir speziell auf deinen Stil und deine Bodenkontaktzeit angepasste Tipps und Trainingsempfehlungen zu geben!

Hier erfährst du mehr zu unserer mobilen Laufanalyse.

Du hast uns kontaktiert und wartest auf deine Laufanalyse? Damit du schon jetzt ein wenig an deiner Bodenkontaktzeit arbeiten kannst, haben wir einige allgemeine Tipps für dein Training vorbereitet:

Tipps für eine kurze Bodenkontaktzeit

Um die Bodenkontaktzeit zu verkürzen, solltest du dich auf Geschwindigkeits-, Kraft-, und Dynamiktraining konzentrieren. Eine höhere Geschwindigkeit erhöht die Kadenz (Schrittfrequenz) und sorgt dafür, dass du mehr Zeit in der Luft verbringst. Durch Kraft- und Dynamiktraining kannst du zusätzlich die Stabilität deiner Beinarbeit erhöhen und so die Energie, die beim Aufsetzen deiner Füße verloren geht direkt wieder zum Abstoßen vom Boden nutzen.

Vielleicht hast du die Möglichkeit einige Sprints am Berg in dein Training zu integrieren, um an deiner Geschwindigkeit zu arbeiten. Außerdem können eine stärkere Gesäßmuskulatur und stabile Hüftbeuger positiven Einfluss auf deine Bodenkontaktzeit nehmen.

Die meisten Trainingsmethoden, die dir bereits helfen ein höheres Lauftempo zu erzielen sind außerdem geeignet, um deine Bodenkontaktzeit zu verringern. So lange du jedoch keine Möglichkeit hast deine Werte zu Messen und zu analysieren ist es kaum möglich herauszufinden, welche Trainingsmethode für dich funktioniert und welche nicht.

Messung der Bodenkontaktzeit

Die meisten Anbieter setzen dabei auf spezielle Sensoren, die du auf verschiedene Art und Weise bei dir tragen musst, um deine Werte auszulesen und zu analysieren. Wir können dir allerdings eine Alternative anbieten, die keiner weiteren Hardware bedarf. So musst du nicht zu viele zusätzliche Geräte mit auf die Trainingsstrecke schleppen. Sende uns einfach ein kurzes Video von deinem Lauftraining und wir analysieren gerne deine Werte und schlagen dir individuelle Trainingsmethoden vor.

Wenn du vorab mehr darüber erfahren willst, wie unsere Laufanalyse überhaupt funktioniert und warum wir auf zusätzliche Sensoren wie Fitnessarmbänder verzichten können, kannst du in diesem Beitrag mehr erfahren.

Wir hoffen, wir konnten dir einen Einblick in die Geheimnisse eines effizienten Laufstils bieten und freuen uns, hoffentlich bald mit dir zusammen an deiner Bodenkontaktzeit zu arbeiten.

Komm gesund ins Ziel!

Image Credits: iStock, Pheelings Media

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