Geschwindigkeitsrechner: Auf langen Distanzen zählt jede Sekunde

Unser Geschwindigkeitsrechner Laufen hilft dir, dein Wettkampftempo richtig einzuschätzen.

Gibst du deine Laufgeschwindigkeit, die Pace, in Minuten pro Kilometer an? 6er, 5er, 4:30er Schnitt?  Wer nur eine Sekunde schneller laufen kann, ist beim Marathon 42 Sekunden früher im Ziel!  Wer jemals seine gewünschte Zielzeit um eine halbe Minute verfehlt hat, hätte folglich nur den Bruchteil einer Sekunde mehr Tempo machen müssen. Wir wollen zeigen, warum es sich lohnt, zum Beispiel mit Intervalltraining oder Sprints an der Grundschnelligkeit zu arbeiten.

Wer einen Laufrechner sucht, will seine Geschwindigkeit verbessern. Das MyGoal Training® mit einem Trainingsplan Laufen hilft dir dabei.

Geschwindigkeitsrechner Laufen
Jede Sekunde zählt! Der Geschwindigkeitsrechner Laufen.

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Dass jede Sekunde zählt, gilt erst Recht im Triathlon. Unser Geschwindigkeitsrechner Laufen funktioniert natürlich auch für andere Disziplinen und Strecken. Wer beim Ironman auf dem Rad nur 1 km/h schneller fährt als andere, kann fast eine viertel Stunde Vorsprung auf seine Konkurrenten heraus fahren. Nimm die magische 6-Stunden-Grenze auf der 180 Kilometer  langen Radstrecke – das Ziel der meisten Altersklassen-Athleten. Mit 30 km/h im Durchschnitt passt das haargenau. Mit 29 km/h verfehlt man die Marke bereits um über 12 Minuten! Dagegen geht man fast 12 Minuten früher auf die Laufstrecke, wenn der Radcomputer einen Schnitt von 31 km/h anzeigt. Bei denen, die auch eine 40 auf dem Tacho halten können, verringert sich der Effekt zwar auf rund 7 Minuten für ein kleines km/h mehr oder weniger. Wer jedoch um eine Hawaii-Qualifikation kämpft, kennt die engen Abstände in seiner Altersgruppe. Da bleiben regelmäßig Triathleten zu Hause, die unterwegs nur 7 Sekunden verloren haben!

  • Rechne mit diesem einfachen Geschwindigkeitsrechner Laufen, Rad oder Schwimmen deine Pace selbst um.

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Wer schneller läuft, ist früher fertig.

Womit du Sekunden einsammeln kannst

Wozu diese Rechenspiele? Was zeigt der Geschwindigkeitsrechner Laufen eigentlich? Für dein Ziel lohnt sich der Kampf um jede Sekunde. Ausdauer bedeutet letztlich nichts anderes als die Fähigkeit, ein bestimmtes Tempo über eine bestimmte Zeit (oder Strecke) durchzuhalten. Nach dem Motto, wer schneller läuft, ist früher fertig, empfehlen wir dir regelmäßige Tempo- und Technikübungen im Trainingsplan: lange und kurze Intervalle, Steigerungsläufe, Sprints. Lauf-ABC ist eine der wichtigsten Hausaufgaben! Schneller Laufen ist ein häufiges Trainingsziel.

Weitere Sekunden kannst du auf langen Lauf- und Triathlonstrecken sammeln, wenn du auf  den Wettkampf gut vorbereitet bist. Essen und Trinken während des Laufens anstatt gehen oder anhalten – das lässt sich üben. Die Ideallinie, die bei großen Marathons auf die Straße gemalt ist, spart dir in Summe viele Meter Weg. Wo sie fehlt, hilft vorausschauendes Laufen: Wo ist die nächste Kurve? Ist innen Platz zum Überholen? Wer die Radstrecke beim Triathlon gut kennt, ist ebenso im Vorteil. Bergabfahrten wollen trainiert sein. Eine aerodynamische Sitzposition bringt Zeitvorteile und spart Körner.

Lerne dein Tempo richtig einschätzen

Auch das Tempogefühl entscheidet wo die Sekunden bleiben. Bin ich zu schnell? Kann ich ein klein wenig mehr Pace machen? Die Einschätzung ist schwierig und kann beim Marathon zu bösen Einbrüchen führen. Eine GPS-Pulsuhr oder die Smartphone-App sind tolle Co-Trainer, denn sie machen dir präzise Vorgaben. Im Wettkampf können die elektronischen Hasen auch das Gegenteil bewirken – sie bremsen dich zu stark ein, wenn es gut läuft, denn sie sehen dir nicht an, wie es dir geht. Und, sie machen dich mental erst richtig fertig, wenn du das Tempo vorübergehend nicht halten kannst. Unser Tipp: Die Pace auf der Uhr regelmäßig mit deinem eigenen Gefühl vergleichen. Stimmt mein gefühltes Tempo mit der Messung überein?

Wer 42 Kilometer im 5er Schnitt (5 min/km bzw. 12 km/h) laufen will, muss im Training öfter mal 4:30 oder 4:15 (min/km) erlebt haben. Intervalle, Intervalle, Intervalle!

Hier noch ein paar Rechenspiele, die wir mit dem Geschwindigeitsrechner Laufen angestellt haben:

Hättest du das gedacht? Im Fünfminuten-Tempo (5:00 min/km) fehlt beim Marathon ziemlich genau eine Minute an 3:30 h. Um diese Marke zu knacken, reichen 4:59 min/km auch noch nicht. 16 Sekunden daneben! Die nächste Sekunde macht den stolzen Unterschied auf der Urkunde: 4:58 min/km = 3:29:34.

Wer genau 11 km/h laufen kann, der freut sich beim Marathon über eine 3:50:09 h auf der Uhr am Zielturm. Um solche Ziele zu erreichen, brauchst du im Training regelmäßig höhere Temporeize. Mit dem persönlichen MyGoal Training® Marathon sorgen wir dafür, dass du auf den Punkt im Ziel ankommst.

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