Mehr Druck aufs Pedal

Kennst du den schon? „Warum fahren Radsportler kein E-Bike? Weil sie es können.“ Nun gut, ob auf dem Rennrad oder auf dem Moutainbike, die Leistung kommt vor allem aus den Beinen. Mehr Druck aufs Pedal zu bringen, ist ein typisches Ziel beim Radtraining. So bringst du mehr eigene Watt aus den Beinen aufs Pedal:

Mehr Druck aufs Pedal
Gerade bergauf brauchst du kräftige Beine.

5 Maßnahmen für mehr Druck am Pedal

  1. Krafttraining für Beinmuskulatur
    Trainiere die Radsport-spezifische Muskulatur: die vordere und hintere Oberschenkelmuskulatur, das Gesäß. Die Herausforderung ist hier, die Muskulatur zu kräftigen ohne mehr Muskelmasse aufzubauen. Wichtig: führe die Übungen exakt und möglichst gleichmäßig aus. Du solltest herausfinden, ob es vielleicht ein Ungleichgewicht in deiner Beinmuskulatur gibt. Nutze dafür z.B. einbeiniges Kniebeugen. Wie viele saubere Wiederholgungen schaffst du rechts, wie viele links? Gibt es eine schwächere Seite, dann trainiere diese solang mit 10% mehr, bis es ausgeglichen ist.
  2. Rumpf ist Trumpf
    Radfahren ist mehr als nur Radfahren. Um technisch sauber und effizient zu fahren, brauchst du eine stabile Hüft- und Rumpfmuskulatur, gleichzeitig soll der Oberkörper entspannt bleiben. Hände, Arme, Schultern und Nacken können schnell verspannen und es kann zu Rückenschmerzen kommen. Ein entspannter Rumpf verbessert die Effizienz und den Fahrkomfort.
  3. Kraftausdauertraining
    Mit einer Verbesserung deiner Kraftausdauer, kommst du besser den Berg hoch, kannst einen größeren Gang über längere Zeit fahren und bist mit einer höheren Geschwindigkeit unterwegs. Individuelle Intervall-Programme gehören in den Trainingsplan. Ich passe dir das Training an deine Ziele und sogar an die Radstrecken vor der Haustür an. So geht es 100% individuell.
  4. Fahrtechnik, Bikefitting
    Ein wichtiger Faktor für mehr Druck auf dem Pedal ist deine Sitzposition auf dem Rad und die dadurch begünstigte Fahrtechnik. Techniktraining auf dem Rad ist wichtig für effizientes und sicheres Radfahren. Technikübungen zielen auf die Verbesserung der Koordination der spezifischen Muskulatur für Radsport ab und helfen Bewegungen zu rhythmisieren.
  5. Regeneration
    Ein gern unterschätzter Faktor ist die Regeneration. Nach einem anspruchsvollen Training braucht der Körper ausreichend Pause, um Speicher wieder aufzufüllen, neue oder ungewohnte Trainingsreize zu „verarbeiten“. Sorge für eine gute Ernährung und vor allem ausreichend Schlaf. Denn Schlafen ist immer noch die beste Art der Regeneration. Das Gehirn kann neue Bewegungsmuster „abspeichern“ und der Stoffwechsel kann ganz in Ruhe reparieren, austauschen und versorgen.

Um die eigene Leistungsfähigkeit im Radsport zu steigern, sind also verschiedene Faktoren zu beachten. Ein gezieltes Krafttraining für die Beinmuskulatur, eine stabile Hüft- und Rumpfmuskulatur, Kraftausdauertraining, Fahrtechnik und eine gute Regeneration spielen dabei eine entscheidende Rolle. Indem du diese Aspekte in dein Training integrierst, kannst du mehr eigene Watt aus deinen Beinen aufs Pedal bringen und deine Ziele im Radsport erreichen.

Komm gesund ins Ziel!

Image Credits: pexels/Markus Spiske