So wirst du den inneren Schweinehund besiegen

Den inneren Schweinehund besiegen, ist viel einfacher als die meisten Menschen glauben. Wir zeigen dir wie. Es beginnt im Kopf.

Für deine ganz persönlichen Ziele beraten wir dich gern.

So kannst du den inneren Schweinehund besiegen – für immer

Jeder, der sich ein sportliches Ziel setzt, kennt solche Tage: Das Wetter ist nass und kalt, dunkel ist es auch schon wieder, aber der Trainingsplan sieht noch eine lockere Schwimm- oder Laufeinheit vor. Mal ehrlich, wie oft hast du dich schon gegen das Training und für die Couch entschieden? Dann siegt der innere Schweinehund und meist plagt einen dann das schlechte Gewissen.

inneren Schweinehund besiegen
Das beste Rezept, zum inneren Schweinehund besiegen: Einfach Laufschuhe an und los!  (Foto: Klaus Uwe Gerhardt, pixelio.de)

Der Trick ist, mit alten Gewohnheiten zu brechen und in solchen Situationen genau das Gegenteil von dem zu tun, was diese fiese innere Stimme da grunzt. Geh einfach trainieren! Jetzt!

In der Zeitschrift Triathlon-Training haben wir diesen prima Tipp gelesen:

„Wenn vor dem nächsten nasskalten Winterlauf im Dunkeln mal wieder Ihr Schweinehund ankommt und behauptet die Couch sei definitiv die bessere Alternative, sagen Sie ihm einfach, dass er nicht mitkommen muss! Ziehen Sie sich stattdessen die Laufschuhe an und laufen Sie einfach los.“

(Triathlon Training, 1/2-2011)

Wenn du einmal draußen bist, wirst du merken, dass es eigentlich ganz leicht ist. Trotzdem wird dir das am Anfang schwer fallen, aber halte durch! Wer den inneren Schweinehund besiegen will, muss mindestens so hartnäckig sein wie er. Bereits nach ein paar Wochen hat sich das neue Verhaltensmuster in deinem Gehirn etabliert und die Überwindung fällt nur noch halb so schwer. Du musst den inneren Schweinehund nun nicht mehr besiegen, er kommt einfach mit zum Training.

Motivationshilfen für das Training

Für Training und Wettkampf gilt: Vermeide mentalen Stress! Es ist normal, dass man mal wenig Lust oder Zeit hat, weil die Arbeit anstrengend war oder eine familiäre Verpflichtung anliegt. Wichtig ist: Wenn du trainierst, sei konzentriert bei der Sache. Absolviere dein Training bestmöglich und gönne dir ab und an kleine Belohnungen, wie z.B. ein gutes Essen oder einen Kinobesuch.

Es gibt tatsächlich Tage, an denen es falsch wäre zu trainieren. Man ist gesundheitlich angeschlagen, es ist wirklich zu glatt draußen oder ein dringendes Problem in der Familie duldet keinen Aufschub. Dann helfen dir zwei Tricks:

  1. Training bewusst verschieben – zum Beispiel um einen Tag
  2. ein Ersatztraining absolvieren – etwa eine kurze Athletik-Einheit am Abend
  3. klare Ziele setzen – z.B. nach dem SMART-Prinzip

Entscheidend ist, auf das sportliche Ziel fokussiert zu bleiben. Und wenn eine Trainingseinheit mal wirklich ausfällt, dann mach einen Haken dran und konzentriere dich auf die nächste. Unter der Woche verlorene Kilometer lassen sich am Samstag nicht einsammeln. Das wäre auch trainingsmethodisch ein großer Fehler.

Vor Wettkämpfen ist es wichtig, dass du dir den Wettkampftag in all seinen Einzelheiten vor dem inneren Auge vorstellst. Wie du dich an diesem Tag fühlst, wie die Strecke aussieht, beim Triathlon wie der Wechselplatz eingerichtet ist usw. Es hilft dir, dich auf alle Eventualitäten vorzubereiten und mit einem sicheren Gefühl in diesen Tag zu starten. Denke auch an die nötige Regeneration, denn Fortschritt geschieht in der Erholungsphase. Auch das kannst du in das Belohnungsprinzip einfließen lassen, z.B. in Form eines Saunabesuchs. Und mal ehrlich gegen Regeneration kann auch der innere Schweinehund nichts haben.

15 Minuten Aufklärung zum inneren Schweinehund besiegen

Dieses Video mit dem Coach Dr. Stefan Frädrich (Gedanken Tanken) zeigt dir, welche Funktion der innere Schweinehund überall im Leben hat. Nimm dir 15 Minuten Zeit dafür.

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