Die beste Zeit ist immer das Jetzt – Interview mit Marcus aus Berlin

Es gibt sie tatsächlich, Triathleten denen die Auftaktdisziplin Schwimmen am besten gefällt. Marcus aus Berlin gehört zu dieser Kategorie Sportler, die anscheinend aber auch immer Freude am Wettkampf haben. Was er als Alterklassenathlet erreichen möchte und welche Motive ihm Leben wichtig sind, hat er uns erzählt.

Ein Lächeln im Ziel muss sein

Hallo Marcus, Was macht dich beim Triathlon oder Laufen glücklich? 

Es macht mich glücklich beim Training und im Wettkampf abzuschalten und die jeweilige Disziplin zu finishen, und es gelingt mir so meinen Stress abzubauen.

Marcus beim Schlosstriathlon Moritzburg
Marcus beim Schlosstriathlon in Moritzburg. Foto: privat

Ich frage deshalb nach, weil du zu den Altersklassen-Athleten zählst, denen das Treppchen offenbar egal ist. Könntest du auch noch lächeln, wenn du mal als Letzter ins Ziel kommst?

Gott sei Dank komme ich nicht als Letzter ins Ziel. Lächeln ist während des Wettkampfs eher schwierig, da ich immer sehr konzentriert und angespannt bin. Ein Lächeln im Ziel muss dagegen auf jeden Fall sein. Ich versuche stets, nicht als Letzter ins Ziel zu kommen und habe dies in der Gesamtwertung auch immer geschafft.

Was möchtest du durch das Training erreichen? 

Es geht mir darum, meine Zeiten zu verbessern, Gewicht zu reduzieren und mein allgemeines Wohlempfinden zu verbessern.

Und? konntest du dich bereits verbessern? 

Vor allem beim Laufen haben sich meine Zeiten verbessert und an den anderen Zeiten, Rad und Schwimmen muss noch einiges an Arbeit investiert werden.

Die Betreuung fühlt sich sehr personenbezogen an, was die Motivation steigert.

Hast du mal die Trainingsmonate gezählt, die du jetzt bei MyGoal bist? 

Ja, es müssten so 16 Monate sein, also schon eine lange Zeit.

Danke für deine Treue! Wir freuen uns sehr über diese langfristige Zusammenarbeit. Verrätst du den anderen, was dich hier hält – ohne Abo?

Gerade die Nichtverpflichtung eines Abos ist interessant. Außerdem sind mir der persönliche Kontakt zur Trainerin, die MyGoal Seminare, das Feedback und die auch mal aufbauenden Worte vom Team wichtig. Es ist irgendwie das Gesamtpaket. Die Betreuung fühlt sich sehr personenbezogen an, was die Motivation steigert.

Welche Trainingseinheiten machst du am liebsten?

Meine favorisierte Disziplin ist das Schwimmen. Besonders der Wechsel im Mai eines Jahres zum Freiwasserschwimmen wird immer voller Ungeduld erwartet, da man das Zählen der Kacheln im Schwimmbad irgendwann über hat.

Gibt es Einheiten, bei denen du deine Trainerin lieber zum Weglassen überreden würdest?

Das Lauf ABC gehört nicht zu meinen Lieblingseinheiten. Mir ist zwar bewusst, dass dies enorm wichtig ist, aber während des Trainings ist die Pause vom Einlaufen zum GA 1 Lauf, in dem ich das ABC ausführe immer eine unangenehme Unterbrechung und mir wird kalt. Deshalb mache ich es trotzdem mit einem lachenden Auge und einem kleinen Teufel im Nacken.

Mach‘ es bitte trotzdem regelmäßig! Was hast du dir für die laufende Saison vorgenommen? 

Für diese Saison stehen einige Triathlons auf dem Programm. Die Mitteldistanz in Lübeck sollte mein Saisonhöhepunkt sein. Leider hat das Wetter andere Vorstellungen gehabt und es war für alle Teilnehmer ein eher nasses Vergnügen. Beim Radfahren sind der Velothon in Berlin und der Cyclassics in Hamburg mit dabei. Beim Laufen kommen die Adidas City Night und der Berlin Marathon im September als nächstes. Nicht zu vergessen eine relativ neue Disziplin für mich, der Swim and Run in Rheinsberg. Hier allerdings erst einmal die Sprint Distanz mit 1 km Schwimmen und 8 km Laufen, eingeteilt in verschiedene Schwimmstrecken 200,500, 200 m usw. und verschiedene Laufabschnitte.

Marcus beim Crosslauf
An vielen Wochenenden unterwegs zu Wettkämpfen: Marcus, hier im Ziel eines Crosslaufes im Herbst. (Foto: privat)

Sind wieder ein paar Freistarts dabei? Du bist ja, was das angeht, ein richtiger Glückspilz… 

Ja ich habe wieder etwas Glück gehabt. Den Velothon und den Swim and Run hat mir das Glück beschieden. Vielleicht folgen noch weitere Starts. Das Jahr ist ja noch jung.

Gibt es in deinem Leben Leitmotive, die dir wichtig sind? 

8 Stichworte, die mir spontan einfallen:

  • Leidenschaft: Triahtlon (Swim-Bike-Run) und Kanu.
  • Begabung: Kämpfer und Belastbarkeit.
  • Entscheidungen: ich kann mich auf mein Bauchgefühl verlassen.
  • Fairness: ohne Fair play geht es nicht, wozu also schummeln.
  • Intelligenz: Kopf einsetzen, und immer hilfsbereit sein und bleiben.
  • Angst: man sollte sich Ängsten stellen und seinen Weg gehen.
  • Soziale Verantwortung: sollte man nie vergessen.
  • „Früher war alles besser“: Warum? Die beste Zeit ist immer das Jetzt!

Das nehmen wir mal als Schlusswort und bedanken uns sehr. Komm gesund ins Ziel! (Das Interview haben wir schriftlich geführt)

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2 Gedanken zu “Die beste Zeit ist immer das Jetzt – Interview mit Marcus aus Berlin”

  1. Genau das „Kopf einsetzen, und immer hilfsbereit sein und bleiben“ macht den Marcus so sympathisch! Ein wirklich schönes Interview. Drücke Marcus beide Daumen für alle Vorhaben!

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