Zum Sport motivieren – so schaffst du es immer wieder

Mal ehrlich: Manchmal hat man eben wirklich keine Lust zu trainieren! Sich zum Sport motivieren, kann manchmal schwerfallen. Es ist ganz normal, dass du nicht jeden Tag voller Vorfreude in deine Sportschuhe schlüpfst. Wir stellen dir 6 Tipps vor, wie du dich selbst davon überzeugen kannst, auch in den Eher-weniger-Lust-Momenten den Schweinehund zu besiegen. Der mit der Belohnung wird dir besonders gefallen!

Zum Sport motivieren | MyGoal Training
Du kennst es auch: Dieses Glücksgefühl, die Eher-weniger-Lust-Momente doch überwunden zu haben!

6 Tipps, die zum Sport motivieren

  • Sorge für eine Routine im Training
  • Denk nicht zu lange nach, zieh dir einfach schon mal die Sportklamotten an
  • Erinnere dich an deine Ziele, die du dir gesetzt hast
  • Belohne dich nach besonders anstrengendem Training
  • Sei stolz auf dich, wenn du dein Training geschafft hast
  • Schreibe eine Liste mit Tricks, die dich in der Vergangenheit motivieren konnten

Denk nicht zu lange nach – lass die Routine entscheiden

Manchmal muss man einfach loslegen. Da hilft es, nicht lange abzuwägen, ob heute wirklich der richtige Tag zum Trainieren ist. Je länger du über die Notwendigkeit deines Trainings nachdenkst, desto mehr Gründe wirst du finden, nicht zu trainieren. Routine spielt hierbei eine große Rolle. Wenn es für dich jeden Dienstag zur gleichen Zeit heißt „Laufschuhe an und los“, dann stellst du damit klare Regeln auf. Durch diese Routine fällt es dir leichter, an deinen Zielen dranzubleiben.

Irgendwann gibt es kein Zurück mehr

Die Motivation zur Bewegung musst du nicht schon beim Schuhe anziehen fassen. Aber wenn man dann draußen vor der Tür steht und sich entscheiden muss, ob man jetzt losläuft oder nicht, treten die wenigsten zurück ins Haus. Bereite dich also Schritt für Schritt auf das Training vor. Wenn du feste Zeiten und klare Abläufe für dein Training festlegst, wird es mit jedem Mal schwieriger, die eigenen Gewohnheiten über Bord zu werfen.

Zum Sport motivieren mit einem größeren Ziel

Dass du manchmal mit einer gewissen Motivationslosigkeit kämpfst, ist völlig normal. Auch Spitzensportler kennen das und haben mal keinen Bock. Erinnere dich in diesen Momenten an dein großes Ziel. Vielleicht machst du dieses Ziel auch bildlich. Schreib es auf oder bastel dir eine Collage dazu und hänge das dann an einem Ort auf, an dem du häufig am Tag vorbei kommst. Am Kühlschrank zum Beispiel oder über dem Schreibtisch oder direkt im Flur neben der Haustür. So hast du dein Ziel sprichwörtlich ständig vor Augen. Dein Ziel – egal ob du fitter werden möchtest, deine Gesundheit stärken willst oder du eine ganz konkrete Ziellinie überqueren möchtest – ist genauso groß und wertig wie für den Leistungssportler die Olympia-Medaille.

Was treibt dich wirklich an? Große Ziele setzt man sich nicht beiläufig. Sie sind Wünsche, die wirklich aus deinem Herzen sprechen. Nutze die Chance, deinen großen, möglichst smarten Zielen Schritt für Schritt, Einheit für Einheit näher zu kommen. Du kannst nur gewinnen. Meist kommt die Lust beim Trainieren, starte erstmal mit 10 oder 15 Minuten. Du wirst sehen. Und wenn das nicht der Fall ist, tröstet es vielleicht, dass selbst die langweiligste oder anstrengendste Trainingseinheiten irgendwann vorbei ist. Hinterher fühlst du dich stark und wie ein Sieger und du bist deinem Ziel ein Stück näher. Genieße dieses Gefühl und sei stolz auf dich!

Belohne deine Leistung!

Wenn die Lust auch nach langem Überlegen immer noch ausbleibt, ist es vielleicht an der Zeit, sich selbst mit Versprechen zu locken. Das heiße Bad, dass nach einer harten Einheit immer so gut tut und deine Muskeln entspannt. Eine schöne Leckerei, die nach dem Training schon auf dich wartet und dein Durchhalten belohnt. Hast du dir schon eine Playlist mit Lieblingsliedern zusammengestellt, zu denen du dich einfach bewegen musst? Es gibt viele Möglichkeiten, wie du deinen Schweinehund in die Knie zwingen kannst. Überlege dir, womit du deine Überwindung belohnen kannst, denn dein Training an schwierigen Tagen ist mental anstrengender als in den motivierten Zeiten. Wenn du diese Herausforderung meisterst, kannst du dich auch mal belohnen. Und dann nimm dir dabei die Zeit, um diesen Moment bewusst zu genießen und stolz auf deine Leistung zu sein!

Kann eine Belohnung schon vorher zum Sport motivieren?

Auch schon vor oder während der Einheit kannst du dir das Training schmackhaft machen. Zieh dir deine liebste Trainingsjacke an und bewundere dich darin nochmal kurz vorm Spiegel, bevor du vor die Tür trittst. Höre einen spannenden Podcast. Wenn es die ganze Zeit regnet, spring doch einfach mit Anlauf in eine Pfütze. Am besten du überlegst dir auch kurz bevor du rausgehst schon, welche Strecke dir jetzt am meisten Freude bereiten würde. Oder du willst vielleicht eine neue Strecke erkunden. Zeit für ein Abenteuer! Und im Anschluss heißt es dann auch mal richtig schön faul sein!

Dein ganz persönlicher Motivationsplan

Obwohl ein bewusstes Training ohne Ablenkung ideal ist und man gerne immer motiviert wäre, muss man sich manchmal zum Trainieren überreden. Das geht allen so, den Profis, Amateuren und Breitensportlern. Nimm dir doch einen Moment Zeit, dir eine Motivationsstrategie zu überlegen. Schreibe eine Liste mit den Tricks, die dich in der Vergangenheit motivieren konnten. Diese Liste kannst du dann immer durchgehen, wenn es mal nicht so gut läuft. So kannst du dich jederzeit zum Training motivieren. Einige Beispiele haben wir hier im Text ja schon genannt, vielleicht fallen dir noch mehr ein.

Komm gesund ins Ziel!

 

Image Credits: Vika_Gera (pixabay.com)