Nachts an der Mosel – Interview mit Gilles aus Luxemburg

Wir exportieren das MyGoal-Training auch. Am häufigsten für Athleten in Österreich und der Schweiz. Als die ersten Trainingsplan-Anfragen aus Belgien und Luxemburg kamen, haben wir erstmals geahnt, welche Chancen das Internet wirklich bietet. So ist auch Gilles aus Luxemburg auf uns aufmerksam geworden. Der Familienvater wollte einen Plan, der auf Beruf, Frau und Kinder Rücksicht nimmt. Also haben wir ihn auf eigenen Wunsch oft mit Stirnlampe losgeschickt.

Der Puls bei den Tempoläufen war auf einmal wie vorher bei langsamen Läufen.

Hallo Gilles und schöne Grüße nach Luxemburg! Hier am anderen Ende Deutschlands in der Lausitz weiß man nicht viel über das Großherzogtum. Ist dein Heimatland eigentlich groß genug für lange Läufe oder geht man im Training ständig über Grenzen? 😉

(Gilles macht den Spaß mit:) Dafür bin ich ja immer ganz früh am Morgen oder ganz spät am Abend gelaufen, weil es dann nicht so auffällt, dass man ständig im Kreis läuft 😉 Aber mittlerweile bin ich auf die andere Seite der Mosel gezogen und habe somit genügend Platz.

Gilles aus Luxemburg
Gilles aus Luxemburg läuft gern am späten Abend und am frühen Morgen. Seine Trainingsstrecken liegen an der Mosel, dem deutsch-luxemburgischen Grenzfluss. (Foto: privat/wytze flickr.com, cc)

So ist das mit den Klischees, dafür könnte man allein am Grenzfluss Mosel Ultramarathons veranstalten. Die Grenze zu Deutschland ist 135 Kilometer lang. Du wolltest mit uns deine Halbmarathon-Bestzeit verbessern und hast uns schon nach wenigen Wochen wirklich überrascht. Wie war das genau?

Also davor habe ich es nicht geschafft, überhaupt eine Halbmarathon Distanz zu laufen und das Ziel war es, den ersten unter 2 Stunden zu schaffen. Nach 2 Monaten war ich auch auf einem richtig guten Weg und konnte große Fortschritte erkennen. Vor dem MyGoal-Training war fast ein Jahr Stillstand bei der Leistung. Aber dann wurde ich leider durch eine Verletzung fast 2 Monate zum Pausieren gezwungen.

Und wir mussten neu aufbauen…

Ja, mit dem Halbmarathon-Debut hat es dann doch noch später im Jahr geklappt, allerdings wurde das Ziel mit 2:01:33 knapp verfehlt. Aber ich werde es natürlich wieder versuchen.

Trotzdem Respekt, dass du nach der Verletzung nicht aufgesteckt hast. Was hat für dich den größten Effekt im Training gehabt?

Ich denke das Lauf-ABC und Stabi hat mir viel gebracht und wenn ich es noch so sehr gehasst habe… Aber ich wollte Anke ja nicht später erklären müssen, warum ich es nicht gemacht habe, also wurde es durchgezogen. Womöglich war es aber auch die gute Mischung im Trainingsplan. Der größte Fortschritt, den ich bei mir erkannt habe, war dass mein Puls bei den Tempoläufen auf einmal fast identisch mit dem meiner vorherigen „langsamen“ Läufe war.

Wenn du Freunden die Erfahrung mit unserer Fernbeziehung im Training beschreiben solltest, was würdest du darüber sagen?

Dass ich es eigentlich nur jedem empfehlen kann. Anke hat immer ein offenes Ohr für die eventuellen Schwierigkeiten die man über die Zeit so hat und das schöne ist die Flexibilität, denn manchmal ist es halt nicht einfach neben der Familie und Beruf auch noch einen Trainingsplan durchzuziehen. Dies wird aber alles problemlos berücksichtigt und der Trainingsplan dementsprechend angepasst. Schön ist natürlich auch das regelmässige Gespräch mit der Trainerin Anke. Dies ist etwas, was man sonst kaum irgendwo findet – wenn überhaupt.

Danke Gilles, das ist auch eine wichtige Motivation für uns. Alles Gute, komm gesund ins Ziel!

Link: Gilles „The_Blackkite“ bei Twitter folgen.

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